JEB demonstriert gegen Grenzkontrollen, 
17. Juni 2011

Am 17. Juni demonstrierte die JEB an der deutsch-dänischen Grenze gegen die Wiedereinführung von Grenzkontrollen. Über 200 Jugendliche aus zahlreichen deutschen und dänischen Jugendverbänden forderten mit unseren Berlinern ein „Europa ohne Mauern“!

 

JEB demonstriert gegen Grenzkontrollen

 

Die JEB spricht sich gemeinsam mit der JEF deutlich für ein freiheitliches und offenes Europa ohne Grenzen aus. Deshalb organisierte der Jugendverband am 17. Juni 2011 an symbolträchtigen Orten in Europa Protestaktionen gegen die geplante Wiedereinführung von Grenzkontrollen in Dänemark.

 

Am frühen Freitagmorgen brachen acht Aktive der JEB bis an die Zähne bewaffnet mit Demoschildern, Europaballons, einem Grenzpfahl und einer großen Säge, eingehüllt in blaue JEB-Shirts auf Richtung Norden. Bei so viel Stilsicherheit scheint es fast überflüssig zu erwähnen, dass der Mietwagen, gesponsort von der Europa Union, von Europcar stammte.

 

Nach vierstündiger Fahrt lief der blaue Express in den Flensburger Hafen ein, um sich für die anstehende Demo zu stärken. Der erste europäische Solidaritätsbeitrag des Tages ging an das griechische Hafenrestaurant, in das wir einkehrten. Nach „El Greco“ trug uns der Nordwind endlich an die dänische Grenze nach Krusau.

 

Kurz nach unserem Eintreffen füllte sich der Platz mit jungen Europäern, die auf deutsch, dänisch und englisch ihr freies Europa verteidigten. Unter den Augen zahlreicher Pressevertreter aus TV, Radio und Printmedien zersägten wir gemeinsam einen Grenzpfahl und ließen dutzende Europa-Ballons gen Himmel steigen, die grenzenlos Richtung Deutschland und Dänemark flogen.

 

Nach dieser gemeinsamen Aktion kamen wir endlich bei einem leckeren dänischen Hotdog mit anderen Jugendverbänden ins Gespräch. Immer wieder ernteten wir auch von vorbeifahrenden Autofahrern zustimmendes Hupen für unsere Aktion. Als wir wieder Richtung Berlin aufbrachen freuten wir uns, dass wir die Grenze heute ohne Kontrollen passieren konnten. Kämpfen wir weiter dafür, dass es für alle Europäer so bleibt!