JEB-Mitgliederversammlung am 11. Februar 2017

Am Samstag, den 11. Februar hat das höchste Gremium unseres Vereins getagt: Wie immer zu Jahresbeginn hat die ordentliche Jahresversammlung mit ca. 40 anwesenden Mitgliedern stattgefunden.

Gruppenbild Vorstand 2017

Zu Beginn haben die Landesvorsitzenden unserer beiden Mutterverbände, Sylvia-Yvonne Kaufmann für die Europa-Union Berlin und Wolfgang Balint für die Europa-Union Brandenburg, ein paar nette Worte an uns gerichtet, sich für die bisherige Kooperation bedankt und für zukünftige geworben. Durch die Sitzung geführt hat uns unser langjähriges Mitglied Nele und protokolliert wurde von Sandra und Katha – vielen Dank für diese wertvolle Unterstützung!

Weiter ging es mit dem Rechenschaftsbericht des Vorstands: die einzelnen Vorstandsmitglieder haben ihre Zuständigkeitsbereiche und Projekte des vergangenen Jahrs vorgestellt und so einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Jahr ermöglicht.

Anschließend hat Ricarda im Rahmen ihres Kassenberichts detailliert die Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2016 und die allgemeine finanzielle Situation des Verbands erläutert. Farisa und Julian haben als gewählte Kassenprüferin und Kassenprüfer dies schon im Vorfeld gründlich geprüft, für ordnungsgemäß befunden und dementsprechend die Entlastung des Vorstands empfohlen, die dann von den Mitgliedern auch so beschlossen wurde. Wir danken allen Mitgliedern des Vorstands von 2016 für das Engagement für die JEB und ein vereintes Europa sowie die gute gemeinsame Zeit!

Im Anschluss ging es um eine geringfügige Satzungsänderung, die uns vom Amtsgericht Charlottenburg bei der letzten Prüfung der Satzung aufgegeben und dann vom Vorstand eingebracht wurde. Konkret betraf diese die Ausweitung des sogenannten Minderheitenrechts auch auf Fördermitglieder. Wegen der zwingenden vereinsrechtlichen Gründe, die der Satzungsänderung zugrunde lagen, wurde diese ohne große Diskussion einstimmig beschlossen.

Vortrag Katja    Vortrag Sylvia

Danach hat Katja vorübergehend die Gestaltung des Programms übernommen und die bei der Europawerkstatt entstandene Kampagne The European Moment (www.theeuropeanmoment.eu) vorgestellt. Nach einem kurzen Überblick, was bisher geschah, haben die Anwesenden in Kleingruppen mögliche Slogans gebrainstormt.

Nach der Pause mit Kuchen und Waffeln wurde die bereits Ende vergangenen Jahres vom Vorstand angestoßene vereinsinterne Debatte zur Beitragserhöhung und Doppelmitgliedschaft noch einmal mit den Mitgliedern geführt. Zunächst hat Ricarda noch einmal die Notwendigkeit der Beitragserhöhung begründet und die begrenzten Einsparpotenziale aufgezeigt. Die anwesenden Mitglieder haben sich einer Beitragserhöhung gegenüber sehr aufgeschlossen gezeigt, wenngleich auch betont wurde, dass dadurch nicht die Akquise anderer Fördermittel außer Acht gelassen werden solle.
Zur Einführung der automatischen Doppelmitgliedschaft und der damit einhergehenden Abschaffung der Einzelmitgliedschaft wurden zunächst Pro- und Contra-Argumente aus Perspektive des Vorstands vorgestellt und anschließend unter den Anwesenden diskutiert und ergänzt. Das anschließende Stimmungsbild hat ergeben, dass eine breite Mehrheit der Mitglieder für die automatische Doppelmitgliedschaft ist, solange sich dadurch finanzielle Vorteile im Hinblick auf die Beitragshöhe ergeben.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung, bei dem diese Themen endgültig beschlossen werden, soll Mitte des Jahres stattfinden.

Vorstand 2016 bekommt Rosen

Als letztes standen die alljährlichen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Sophia Simon wurde als Vorsitzende wiedergewählt, Georg Händel übernimmt das Amt des Schatzmeisters, Katja Sinko, Lars Nichterein und Sebastian Hanika komplettieren als stellvertretende Vorsitzende den geschäftsführenden Vorstand. Als Beisitzer*innen wurden Timm Hamm, Mihne Harnisch, Miriam Schuler, Margarethe Neumeyer, Miriam Schuler und Titus Lienen wiedergewählt. Erstmals mit dabei sind außerdem Clemens Steinbach und Jenny Hayhurst.  

Wir danken allen, die sich bei der Mitgliederversammlung eingebracht haben und freuen uns auf das europapolitisch spannende wie wichtige Jahr 2017!