“Who If Not Us”: So lautet der Titel eines ermutigenden Plädoyers für mehr politisches Engagement verfasst von mehreren jungen Europäer*innen. Zwei der Verfasser, Vincent-Immanuel Heer und Martin Speer, waren am Dienstagabend (07.11.2017) in der Sophienstraße, um bei Wein und Kerzenschein diesen Essay zu diskutieren.

Wieso für Europa einsetzen, wenn es doch schon eine Menge junger, aktiver Menschen gibt, die genau dies schon für einen machen?  Hat man nicht schon genug mit Karriereplanung und Liebesstress zu tun? Das sind Fragen, die vielen bekannt sind und uns alle sicher schon mal  beschäftigt haben – und das ist nicht weiter schlimm, denn wir sind alle nur Menschen. Aber jeder von uns hat das Potential mit den eigenen Fähigkeiten Dinge anzupacken und zu verändern, so die Verfasser*innen des Buches „Who If Not Us“, sofern wir nur den Mut  haben dies auch zu erkennen und zu handeln.

Entlang dieses Appells wird in „Who If Not Us“ aus einer paneuropäischen Perspektive beschrieben, wie man selbst aktiv werden und mit anderen einen kleinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesellschaft leisten kann. In gemütlicher Runde haben wir einige Passagen des Buches diskutiert und überlegt, was wir selbst machen können oder bereits gemacht haben, um den Appell des Buches nachzukommen. Letztlich wurden viele spannende Erfahrungen ausgetauscht, die Mut machen es zu versuchen und sich nicht passiv allen politischen Entwicklungen hinzugeben. Besonders in Erinnerung ist folgender Satz aus dem Essay geblieben: „Nicht jeder Versuch führt zum Erfolg, aber jeder Erfolg entsteht aus einem Versuch.“

Die Grundidee des Buches ist somit auch für die JEB eine wichtige: Weiterhin versuchen Europa besser zu machen – wenn auch in kleinen Schritten – und nicht aufgeben trotz vermeintlichen politischen Stillstandes. Wir stimmen Vincent vollkommen in einer Aussage zu: „Das Schlimmste was wir machen können, ist nichts zu machen“.

Einig waren sich die Teilnehmer*innen darin, dass dieses Essay sehr zu empfehlen ist, weil es vor allem inspiriert und jungen Menschen wie uns Mut macht, Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Gerne wollen wir in diesem Zusammenhang folgenden Artikel vom Anfang des Jahres aus der ZEIT empfehlen:

http://www.zeit.de/2017/07/junge-generation-aufgabe-demokratie-zusammenhalt-brexit-usa