Diskussion „Wie weiter mit Europa?“ mit den Berliner Partei-Jugenden

 


Am 11. Mai haben wir Vertreter*innen der Berliner Partei-Jugenden zu uns in die Sophienstraße eingeladen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir Europa raus aus dem Krisenmodus und zurück auf Erfolgskurs bekommen.
Beehrt haben uns:
• Annika Klose, Vorsitzende der Jusos Berlin
• Christoph Brzezisnki, Vorsitzender der JU Berlin
• Christoph Barta, Mitglied des Landessprecher*innenrates der linksjugend [‘solid] Berlin
• Louisa Hattendorff, Sprecherin Grüne Jugend Berlin
• Roman-Francesco Rogat, Vorsitzender der Junge Liberale JuLis Berlin
Als erstes haben wir eine kleine Bestandsaufnahme gemacht und unsere Gäste gefragt, was ihrer Ansicht nach zurzeit in Europa falsch läuft. Gleich zu Beginn sind dabei die verschiedenen parteipolitischen mehr als deutlich geworden: die Analyse reichte von Neoliberalismus und einer unsolidarischen Wirtschaftsordnung über schlichte Image- und Kommunikationsprobleme zum Demokratiedefizit.
In einem zweiten Schritt haben wir überlegt, was wir uns ein Europa wünschen. Hier herrschte erstaunliche Einigkeit: Alle Vorsitzenden bzw. Sprecher*innen der Berliner Partei-Jugenden haben sich deutlich zu einem föderalen Europa bekannt.
Schließlich haben wir uns überlegt, was es zu tun gilt, um uns diesem vom Status quo aus anzunähern. Hier gab’s einige kontrovers diskutierte konkrete Vorschläge, wie etwa den europäischen Mindestlohn aber auch große Einigkeit, dass auch die nationalen Parteien Europa mehr auf die Agenda setzen müssen, wozu alle Beteiligten, die Parteijugenden wie auch wir als JEB, einen Beitrag leisten können und wollen.