EUre Debatte in der Emil-Molt-Schule am 10. April 2013

Wieso bringt die JEB einer Schulklasse für die "EUre Debatte" Kosmetik, deutsches Bier und Salatgurken mit? Und was hat das mit dem Debatte- Thema "Uns verbindet in der EU nur die Wirtschaft" zu tun?

EUre Debatte April 2013

Am Mittwoch den 10. April 2013 haben sich Birka, Nico, Hannah und Barbora für die EUre Debatte an der Emil Molt Schule in Berlin- Zehlendorf ein neues Konzept überlegt: für 20 Schüler_innen der 12. Klasse begann die Stunde mit einem Griff in den "Grabbelsack". Die Schüler wurden gebeten aus einem Beutel einen Gegenstand zu ziehen und sich kurz zu überlegen, worin der Zusammenhang dieses Gegenstandes zu der EU liegt. Die EU- Flagge, die Grundrechtecharta, ein Reisepass und sogar der Regenschirm haben sofort Assoziationen bei den Schülern hervorgerufen. Aber was hat die Gurke, die Bierdose oder das pinke Plüschschweinchen mit der EU zu tun? Das war schon bisschen schwieriger, trotzdem haben die kreativen Köpfe der 12. Klasse auch hier eine Lösung gefunden.

 

Nach dem entspannten "Grabbelsack"- Spiel ging es weiter mit der Diskussion. Aufgeteilt in zwei Gruppen sammelte die Klasse Pro- und Contra- Argumente für die These "Uns verbindet in der EU nur die Wirtschaft", bevor die Debatte begann. Auch hier hat sich gezeigt, wie viel die Schüler bereits über die Geschichte, Entwicklung und das Funktionieren der Europäischen Union wissen. Durch die Gruppenvorbereitung ermutigt, stürzte sich die Klasse nach der Pause in die Diskussion, ob uns also doch mehr als nur die Wirtschaft in der EU verbindet oder nicht. So ganz einfach war das jedoch

nicht – denn krumme Gurken, Rettungsschirme und Menschenrechte lassen sich in der Europäischen Union voneinander kaum noch trennen.