Europakongress in Paris, 01. - 03. November 2013

Am ersten Novemberwochenende (01. - 03. November 2013) war der 22. Europakongress der JEF in Paris. Dabei sind Delegierte aus 21 Ländern zusammengekommen, um einen neuen Europavorstand zu wählen, sowie die Political Platform (das Grundsatzprogramm der JEF Europe) zu gestalten und zu verabschieden. Ebenso wurden einige Resolutionen verabschiedet und über ein neues Logo entschieden. Dabei gab es viele Kontroversen und es hat sich gezeigt, wie schwierig es sein kann einen Kompromiss zu finden und dabei diplomatisch vorzugehen.

 


 

 

Am Freitag Mittag wurde der Europakongress eröffnet, anschließend gab es zwei Podiumsdiskussionen zum einen zum Thema „Europawahlen 2014 – Ein Neubeginn für Föderalismus in Europa?“ mit französischen Abgeordneten des EP's, sowie eine Podiumsdiskussion zum Thema „Welche institutionellen Änderungen sollten in der EU umgesetzt werden?“. Dies war ein guter Einstieg in die bevorstehende Arbeit des Kongresses und gab uns den nötigen Input für ein föderales Europa einzustehen.

 

Danach ging es zum Empfang in der Residenz der deutschen Botschafterin, wo wir mit einer motivierenden Rede und anschließendem Umtrunk und Essen empfangen wurden.

Nachdem der offizielle Teil des Programms für den Freitag beendet war, trafen sich die 23 deutschen Delegierten zu einer Delegationssitzung, um über die wichtigsten Entscheidungen ein Meinungsbild herauszubilden und wichtige Fragen für den nächsten Tag zu klären.

Am Ende des abends gab es noch ein Bier in der Bar O'Paris mit den anderen Delegierten des Europakongress.

Am Samstag morgen ging es zeitig wieder los mit Debatten in den Political Commissions in denen die zu beschließenden Resolutionen und Änderungsanträge zur Political Platform besprochen und teils umformuliert wurden. Nach dem Mittag ging es dann weiter mit den Wahlen des neuen Europavorstandes. Beim anschließenden Empfang in der Luxemburgischen Botschaft wurden auch die Ergebnisse der Wahlen bekanntgegeben:

Alte und neue Vorsitzende der JEF Europe ist Pauline Gessant, als Vize-Präsidenten wurden Peter Oomsels und Christopher Glück gewählt. Ins EB (Executive Board) sind gewählt worden: Claire Darmé, Ivana Jordanovska, Federico Butti und Espen Berg-Larsen. Als Schatzmeister wurde Henrik Manner wiedergewählt. Ebenso wurde ein neues Federal Committee gewählt, dabei sind unter anderem Urs Pötzsch und Angelika Schenk aus Deutschland.

Wir gratulieren zur Wahl und hoffen auf eine produktive und wertvolle Arbeit in den nächsten zwei Jahren.

Am Sonntag morgen wurde über das neue Logo der JEF Europe abgestimmt, welches am Vortag vorgestellt wurde. Dies war neben dem Thema „Kerneuropa“ äußerst kontrovers. Des weiteren wurde die Political Platform angenommen und weitere Resolutionen verabschiedet. Auch wenn es einige Kontroversen und Unzufriedenheiten während des Kongresses gab, sollten wir nach vorn schauen und uns um eine konstruktive Zusammenarbeit mit Sektionen aus anderen Ländern bemühen!

Auch in Anbetracht der anstehenden Europawahlen ist es wichtig gemeinsam zu agieren, ganz unter dem Motto „Ton vote, ton Europe!“ – „Deine Stimme, dein Europa!“ und auch der neue JEF-Europavorstand schließt in ihrer Pressemitteilung ab: „The new JEF-Europe board concludes that we need to see the European elections as an opportunity to vote for a better Europe.“

 

Pressemitteilung der JEF-Europe, Pauline Gessant