Nachdem die Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreiches in einem Referendum am 23. Juni 2016 beschlossen haben, dass ihr Land die Europäische Union verlassen soll, wird heute um Mitternacht zum ersten Mal in der Geschichte ein Mitgliedstaat aus der EU austreten. „Wenn Europa morgen erwacht, wird die Union nur noch 27 Mitgliedstaaten haben“, so fasst der Vorsitzende der Jungen Europäischen Bewegung Berlin Brandenburg (JEB), Gabriel Pritz, diesen historischen Augenblick zusammen.
Der Vorstand der Jungen Europäischen Bewegung hält den Austritt für eine historische Fehlentscheidung und bedauert diese zutiefst.
 
„Wesentliche Teile dessen, was wir Europäer als gutes Benehmen (die ‘feine englische Art’) ansehen, stammen aus Großbritannien. Ganz zu schweigen von den vielen kulturellen Beiträgen, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten ganze Generationen geprägt haben. Man denke an die Beatles, Queen, Harry Potter.“
 
Außerdem verliert die EU mit den Briten ein Mitgliedsland, dass einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen innehat und somit über großen globalen Einfluss verfügt.
 
In jedem Fall wird der Brexit gravierende Auswirkungen auf den Alltag der Menschen auf beiden Seiten des Kanals haben. Besonders betrifft dies junge Menschen. Es wird mühsamer werden zu reisen, im Ausland zu studieren und zu arbeiten. „Das wird insbesondere für unsere Generation ein tiefer Einschnitt in die vielen Privilegien sein, an die wir uns gewöhnt haben“, betont Gabriel Pritz.
 
Der Vorstand der Jungen Europäischen Bewegung ist über den Austritt des Vereinigten Königreichs tief betrübt und steht fest an der Seite aller überzeugten Europäerinnen und Europäern auf der anderen Seite des Kanals.
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