Kein Vertrag wird so gut sein wie die Mitgliedschaft in der EU!

Heute treffen sich die Staats- und Regierungschef*innen der EU-Mitgliedstaaten in Brüssel, um den Vertag über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU billigen. Außerdem werden die Teilnehmenden voraussichtlich eine politische Erklärung zu den künftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Union beschließen.

„Die Tatsache, dass Großbritannien die EU verlassen wird, ist für alle Beteiligten einschneidend genug. Ohne Abkommen wird der Austritt jedoch unabsehbare Folgen haben. Deshalb ist es gut, dass sich die Regierungen auf den Vertragstext geeinigt haben“, so die Vorsitzende der Jungen Europäischen Bewegung Berlin/Brandenburg Victoria Hein.

„Die Kuh ist aber durch den Gipfel am Sonntag noch nicht vom Eis“ so der stellvertretende Vorsitzende Sebastian Harnika. „Wenn das britische Parlament voraussichtlich Mitte Dezember über das Abkommen abstimmt und es ablehnt, droht genau der ungeregelte Austritt, der mit aller Kraft verhindert werden sollte.“

 

Zusammenfassend stellt der gesamte Vorstand der Jungen Europäischen Bewegung fest: „Kein Vertrag zwischen dem Austrittskandidaten und den in der Union verbleibenden Mitgliedstaaten kann so gut sein wie die Mitgliedschaft in der EU selbst! Teil dieses einzigartigen Projektes sein zu können, erfüllt uns jeden Tag mit ungeheurer Dankbarkeit und Demut. Der Brexit wird für Großbritannien langfristig fatale Folgen haben und einen enormen Nachteil in allen denkbaren Bereichen bedeuten. Die großen Herausforderungen unserer Zeit kann kein Staat alleine bewältigen. Das wird durch den Austritt sehr deutlich werden.“